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Wimpern unter Strom

06.11.2008 | 14:27 |   (Die Presse - Schaufenster)

Vibrierende Augenblicke. Die klassische Wimpertusche scheint revolutioniert: Ein kleiner Motor lässt die Mascara der Zukunft vibrieren und schenkt den Volumen-Effekt.

Strahlende ausdrucksvolle Augen gehören zu den begehrenswertesten weiblichen Must-Haves. Kein Wunder also, das die Wimperntusche das erfolgreichste und beliebteste Kosmetikprodukt der Welt ist. Allein in Europa werden pro Jahr mehr als 500 Millionen Stück verkauft, die gleiche Menge geht in den USA über den Ladentisch.

Nachdem sich in den letzten Jahren die Neuerungen bei Mascaras auf verbesserte Konsistenzen und optimierte Bürstchen konzentrierte,  steht die Wimperntusche nun vor einem Quantensprung. Die neue Generation vibriert beim Auftragen und eröffnet damit völlig neue Möglichkeiten des Wimpern-Stylings.

Vibrierende Mascaras unterscheiden sich in der Größe nicht von den traditionellen, der Unterschied liegt im Detail. Ein winziger Motor samt Batterie steckt im Haltegriff des Bürstchens und mit etwa 7.000 Vibrationen pro Minute gelingt das Unmögliche: Volumen, Länge, Definition und Schwung mit einer einzigen Mascara.
   
Durch die Vibrationen wird die Konsistenz der Mascara verdünnt, es gibt keine Klümpchenbildung mehr. Die flüssigere Formel erlaubt ein gezielteres Auftragen, jedes noch so feine Härchen kann ideal definiert und mit Farbe überzogen werden.  Die Besonderheit liegt in der Kombination von Farbkonsistenz, Bürstchen und Vibration. Während man Volumen bisher nur mit Wimperntuschen von dichter Konsistenz samt Bürstchen mit großzügiger Borstenanordnung erzielte, dabei waren Schwung und Länge nachrangig.

Anders verhält es sich bei Mascaras für lange und geschwungene Wimpern. Die Konsistenz ist leichter, schenkt weniger Volumen, doch der Kammeffekt des Bürstchens verhilft zu Länge und Schwung. Dafür wurde eine spezielle Gel-Formel entwickelt, die normalerweise dichtes Volumen gibt. Durch die Vibration wird sie dünnflüssig  und kann mit Hilfe der Struktur des Bürstchens auch Schwung, Definition und Länge geben.  Sobald die Vibration stoppt, verdickt das Gel und damit ist auch eindrucksvolles Volumen vorhanden.   
   

In den USA wurden diese innovativen Mascaras bereits vorgestellt und mit unglaublichem Erfolg verkauft. Die Kosmetik-Counter waren wochenlang ausverkauft. In Österreich wird  Ôscillation Power-Mascara von Lancôme ab November 2008 zum Preis von Euro 33,00 erhältlich sein. Kurz darauf zieht Estee Lauder mit Turbo Lash All Effects Motion Mascara  im Frühjahr 2009 nach.

Quelle: www.beautesse.at

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