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Schön zu wissen: Was ist Microblading?

26.04.2017 | 14:50 |  von Christina Lechner (Die Presse - Schaufenster)

Dicker, fülliger, voluminöser: Augenbrauen können gar nicht üppig genug sein.

Brauenvoll. Schöne Augenbrauen bilden den richtigen Rahmen für das Gesicht. Im Bild: Backstage bei Simone Rocha, Make-up von MAC Cosmetics). / Bild: (c) Beigestellt 

Dicker, fülliger, voluminöser. Diese Wünsche sind im Lifestyle­bereich und vor allem, was den Körper betrifft, wohl eher selten zu hören. Anders verhält es sich mit Augenbrauen, die gar nicht üppig genug sein können.

Model Cara Delevigne machte vor ein paar Jahren die XL-Balken über den Augen salonfähig. Zupfen, bürsten und färben gehört seitdem zur Beauty-Routine. Und auch die Zahl der Brauenprodukte von Gel über Puder bis zu Stift und Wachs ist recht unüberschaubar geworden, denn nicht jeder ist mit einem kräftigen Brauenwuchs à la Delevigne gesegnet. Wem das allmorgendlich zu aufwendig ist, der kann auf Microblading setzen.

Dabei handelt es sich um permanentes Make-up für die Augenbrauen. Im Gegensatz zu herkömmlichem permanenten Make-up verwendet man aber kein Pigmentiergerät. Stattdessen werden mit einem sehr feinen Skalpel die „Härchen“ einzeln händisch eingeritzt, die dann mit Pigmentierfarbe aufgefüllt werden. (Zuvor werden die Augenbrauen genau ausgemessen und die Haut mit einer Creme betäubt.) Das Resultat: Die Härchen unterscheiden sich kaum von echten Haaren. Das sorgt für einen natürlichen Look mit mehr Schwung und Fülle.

Die Prozedur kann bis zu zwei Stunden dauern – je nachdem, ob man nur Lücken überdecken will oder mehr aufzufüllen hat. Die Haltbarkeit ist abhängig vom Fettgehalt und der Regenerations­geschwindigkeit der Haut. Bis zu zwei Jahre kann man jedoch mit Microblading auf ­Brauenpuder und Co. verzichten.

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