Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren

Nana testet: Shattered nails

08.09.2011 | 11:31 |  Nana Steiner (Die Presse - Schaufenster)

Abgesprungener Nagellack unterstreicht schon Helena Christensens verführerische Wirkung bei ihren Spielereien mit Chris Isaak. Nun möchte auch ich meinen Nägeln diesen Insel-Look verleihen.

Und das versuche ich mit Hilfe des Shatter-Lacks von Opi. Ich habe mich für den Silver Shatter aus der "Fluch der Karibik"-Kollektion entschieden. Und jetzt stellt sich nur noch die Frage: Badenixe oder Piratenbraut.

Um den von der Graffiti-Kunst inspirierten Shatter-Effekt hervorzurufen, muss ich meine Nägel nun erst einmal mit einem Basislack grundieren. Dafür eignet sich eigentlich jeder Nagellack. Ich nehme einen knallorangfarbenen Lack aus der Opi Texaskollektion.

Auftragen lässt sich der Lack schon einmal sehr gut, und das kann ich wirklich beurteilen, da ich beim Lackieren meiner Nägel, trotz zahlreicher Versuche, meist eine Riesensauerei verursache. So, jetzt lasse ich den Lack kurz antrocknen. Da die Farbe noch etwas blass ist, trage ich eine zweite Schicht auf, und – voilà - meine Nägel erstrahlen in leuchtendem Orange. (Also das ist bei Helena Christensen im Video schon mal dezenter, allerdings ist es ja auch schwarz-weiß.)

Nun heißt es noch ein paar Minuten Geduld, denn der Shatter-Lack kommt auf den trockenen Basislack. Na, ich bin neugierig! Los geht’s! Ich beginne mit dem ersten Nagel. Nach ein paar Sekunden beginnt der Silberlack zu "schrumpfen" und der Shatter-Effekt wird sichtbar. Der Silberlack sieht wirklich wie zersprungen aus und der Unterlack - das Orange - blitzt hervor, nur wirkt das Ganze schon weniger knallig. Jetzt kommen noch die anderen Nägel an die Reihe.

Übrigens sollte man den Shatter-Lack dünn auftragen und möglichst keine Schichten übereinander legen, denn dann wird der Crackle-Effekt schöner und gleichmäßiger. Wer es hochglänzend mag, kann seine Nägel anschließend noch mit dem Top Coat, einem Klarlack, versiegeln.

Ich bin jetzt jedenfalls fertig und auch sehr zufrieden, denn beide Opi-Lacke lassen sich sehr gut auftragen und auch der Shatter-Effekt ist gleich beim ersten Mal perfekt geworden.

Nun ist es Zeit, auch meinem Freund das Ergebnis zu präsentieren. Und der schaut erst mal etwas skeptisch, als ich ihm meine frisch lackierten Nägel unter die Nase halte. Das liegt daran, dass solch bunte und kreative Nagelgestaltung bei mir eher die Ausnahme ist. Andererseits weckt der zerronnene Oberlack sofort sein Interesse.

Den Shatter Lack würde er möglicherweise sogar auf eine einsame Insel mitnehmen, natürlich vorausgesetzt, dass ich auch mitkomme. Und wer es lieber dezenter oder noch extremer mag, für den gibt es die Opi Lacke in über 200 Farben.

Mein nächster Test widmet sich einem Serum für längere, dichtere und kräftigere Wimpern. Und Sie können hier wie immer fast hautnah dabei sein.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren Facebook Twitter Pinterest
Meistgelesen
    Als Gast kommentieren

    ...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

    *... Pflichtfelder

    Sicherheitscode

    >>>
    Schwer lesbar? Neuen Code generieren

    Verbleibende Zeichen

    Lesen Sie mehr

    • Hautpflege: Wer A sagt, muss auch C sagen

      Im ABC der Kosmetik sind sie die vertrauten Superstars: Wie Vitamine in der Hautpflege wirken.
    • Parfums gegen Trump

      Unabhängige Parfumexpertinnen in Berlin und Wien: Ihre Haltung zu Präsident Trump eint Pauline Rochas und Stefanie Hanssen.
    • Beautycon-Festival: Schminken statt Fußball

      Wie Millennials in Beauty-Angelegenheiten ticken, lässt sich auf dem Beautycon-Festival gut beobachten. Veranstalterin Moj Mahdara sieht Fankultur als Schlüssel zum Erfolg.