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Die Vorkocherin: Erbsen-Zucchinisuppe mit Räucherforelle

16.04.2014 | 11:47 |  von Christina Lechner (Die Presse - Schaufenster)

Passend zur Karwoche etwas Grünes abseits von Cremespinat mit Röstkartoffeln.

Bild: Christina Lechner 

Die Karwoche ist die letzte Woche der Fastenzeit und auch wenn ich mit religiösen Bräuchen nicht viel am Hut habe, gibt es in dieser Woche auch für mich keine Fleischorgien. Schon rein aus karmatechnischen Überlegungen.

Am Gründonnerstag (übrigens gedenkt man dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen 12 Aposteln) kommt daher - wie der Name schon sagt - etwas Grünes auf den Tisch. Es muss ja nicht immer Cremespinat mit Röstkartoffeln sein.

Zutaten (für 4 Personen):

Für die Suppe:

  • 1 Zwiebel
  • Öl zum Anschwitzen
  • 1 großer Erdapfel
  • 2 Zucchini
  • 500 gr. TK-Erbsen
  • ein Glas Weißwein
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz/Pfeffer/Muskatnuss

Für die Einlage:

  • 200 gr. Zuckerschoten
  • 50 gr. Belugalinsen
  • 200 gr. geräucherte Forellenfilets

Zubereitung:

Zwiebel und Kartoffeln schälen und mit den Zucchini fein würfeln. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, Kartoffeln, Zucchini und Erbsen zugeben und mit Wein ablöschen. Danach die Brühe zugeben und mit Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. 15 bis 20 Minuten köcheln lassen. Danach das Lorbeerblatt entfernen und Sauerrahm unterrühren. Im Anschluss fein pürieren. Nach Belieben nochmals abschmecken.

Parallel dazu Beluglalinsen (mit doppelter Menge Wasser) und Zuckerschoten getrennt voneinander bissfest kochen. Im Anschluss die Suppe mit Forellenfilets, Zuckerschoten und Belugalinsen servieren.

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1 Kommentare
Gast: Nachkocherin
24.04.2014 11:36
0 0

Karwoche

Die Karwoche läutete das Ende der Fastenzeit ein und ist nicht deren Beginn. Dem Himmel sei Dank ist dieses mal der Erdapfel und nicht die böse Kartoffel eine Zutat in diesem leckeren Rezept, ich hoffe nur die Gemüsebrühe liegt manchen nicht zu schwer im Magen.

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