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Die wilde Kirsche im Bier

29.09.2017 | 15:23 |   (Die Presse)

Braumeister Axel Kiesbye hat gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten die Blüte der Traubenkirsche zu Waldbier verarbeitet.

Bild: (c) Wolfgang Simlinger 

Mittlerweile ist es schon fast Tradition. Jedes Jahr geht Braumeister Axel Kiesbye gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten in den Wald, sammelt dort Schätze und braut diese zu Bier. Seit 2011 gibt es jedes Jahr ein gemeinsames Waldbier, bei dem Zapfen, Nadeln, Rinde, Harz oder diesmal eben Blüten verarbeitet wurden.

Heuer wurden im Frühling die Blüten der Wilden Kirsche bzw. Traubenkirsche (die ebenso wie die Vogelkirsche zu den (c) citronenrot Waldbier 2017(c) citronenrot Waldbier 2017Rosengewächsen gehört) eingesammelt. Der Braumeister hat sich dazu gemeinsam mit ein paar Waldexperten in das Bundesforste-Revier Hermagor in Kärnten begeben und dort entlang der Gail am Fuße der Karnischen Alpen die Traubenkirschblüten zu ernten. Die rund 150 Kilogramm Blüten wurden zunächst zu einem Zuckersirup verarbeitet, der dann leicht fermentiert mit obergäriger Alehefe eingebraut wurde. Herausgekommen ist ein Strong Ale (7,2 Prozent) mit leichter Marzipan-Bittermandel-Note. Erhältlich ist das Bier im Bier-Fachhandel oder in der Gastronomie.

Donnerstagabend wurde das Waldbier 2017 im Rien in der Wiener Innenstadt präsentiert, wo auch der mittlerweile in Pension befindliche Ex-Steirereck-Sommelier Adi Schmid oder Slow-Food-Wien-Chefin Barbara van Melle dabei waren.

 

 

(ks)

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