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Kostnotiz: Aroma

29.11.2017 | 15:13 |  von Anna Burghardt (Die Presse - Schaufenster)

Die Zitrusfruchtsaison mit einem Kuchen aus ganzen gekochten Früchten begrüßen.

Bild: (c) Bilderbox 

Man kocht Zitrusfrüchte im Ganzen, friert sie ein, püriert sie nach dem Auftauen. So geht Vorratshaltung für all jene, die nach dem höchst aromatischen Zitruskuchen süchtig sind, dessen Zubereitung vor allem die große Claudia Roden in ihrem „New Book of Middle Eastern Food“ notiert hat. Mit der beginnenden ­Zitrusfruchtsaison muss man nun eine Zeit lang nicht einfrieren, sondern kann mit frischen Früchten arbeiten (etwa bei Casa Caria in Wien 7). Claudia Rodens Kuchen sieht zwei Orangen vor, die sich auch durch drei (echte!) Mandarinen ersetzen lassen – was als dringende Empfehlung gelesen werden darf, ebenso wie weitere Versuche mit anderen Sorten. Die Früchte (bio) werden gut gewaschen und etwa eine Stunde im Ganzen gekocht. Das hochgradig duftende Wasser nicht wegwerfen, sondern schlürfen, die Wohnung tunlichst nicht lüften. Früchte entkernen, pürieren. Sechs Eier mit 250 g Zucker verschlagen, 250 g geriebene Mandeln, etwas Backpulver sowie das Zitruspüree unterheben. Bei 190 °C eine Stunde backen.

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