Rezepte: Historische Küchenschätze

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Eingeschnittene Gurken

Halb ausgewachsene Gurken werden rein gewaschen, abgeschält und eingehobelt, dann leicht gesalzen und einige Stunden stehen gelassen. Unterdeß wird so viel Essig gekocht, als man zum Bedecken der Gurken nötig glaubt, derselbe jedoch nach einigem Kochen zum Erkalten gestellt. Währenddem drückt man die Gurken aus, füllt sie in Gläser oder Töpfe, und streut dazwischen ganzen Pfeffer und einige Nelken, worauf man den erkalteten Essig und dann fingerdick Oel darübergießt, sie zubindet und aufbewahrt. Sollte bis zum Gebrauch der Essig zu schwach geworden sein, so wird er abgegossen und die Gurken mit frischem Essig und Oel sowie mit frischem Salz und Pfeffer angemacht.

Garnierung. Würde man dieses Rezept mit den heutigen soldatenartigen Normgurken nachkochen, hätte man ein Paradebeispiel für Agrarkulturverlust. Für die eingemachten Gurken aus „Großmutters Kochbuch“ (1894) sollte man sich auf die Suche nach altmodischen Gurkensorten machen.

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