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Im Keller: „Der Leichte“ 2016

22.03.2017 | 15:30 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Bodenetikett.

Bild: (c) Beigestellt 

Wenn wir heute von Innovation reden, dann denken wir an Silicon Valley, an Apps und digitale Revolution. Da denken wir an Marc Zuckerberg und Elon Musk, aber nicht an Franz Türk. Was ziemlich unfair ist. Weil Franz Türk, Winzer aus Stratzing im Kremstal, hat vor wenigen Tagen auf der ProWein in Düsseldorf eine Weltneuheit präsentiert: das Bodenetikett. Die Idee, so erklärt Türk, sei ihm in einem Wirtshaus in der Wachau gekommen. Dort habe er in einem Weinklimaschrank auf nichtssagende Flaschen­böden geblickt. Und dieser Anblick bleibt uns nun etwa beim Grünen Veltliner „Der Leichte“ 2016 Gott sei Dank erspart. Wir sehen sofort, dass es sich um einen Wein aus dem Hause Türk handelt. Vorausgesetzt natürlich, wir legen die Flasche richtig in den Kühlschrank. Sprich: Flaschenhals voraus. Was ich bisher leider immer falsch gemacht habe. Aber egal. Türks Grüne Veltliner sind Jahr für Jahr eine Innovation. Klassisch, knackig und unkompliziert ist der „Leichte“. Passt zum Frühlings­beginn und als Aperitif. Bleibt nur noch die Frage, wie wir all die Jahre so ganz ohne Bodenetikett ausgekommen sind.

Weingut Türk, Grüner Veltliner „Der Leichte“ 2016, kostet 8,63 Euro bei www.fohringer.at

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