Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren

Im Keller: Roter Veltliner

03.05.2017 | 15:22 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Eine Rarität.

Bild: (c) Beigestellt 

Den „Pfaffi“ kenn ich schon seit fast 40 Jahren, weil im Pulkautal ohnehin jeder jeden kennt. Aber irgendwann verlieren sich selbst Pulkautaler aus den Augen. Kein Wunder also, dass ich vor wenigen Tagen schön g‘schaut hab, als ich mit einem gewissen Gerhard Pfaffeneder telefoniert habe. Der ist nämlich Geschäftsführer des Weinguts Franz Anton Mayer in Königsbrunn am Wagram. Wie es sich für ein anständiges Wagramer Weingut gehört, gibt es dort nicht nur Grünen, sondern auch Roten Veltliner. Eine Rarität, weiß Pfaffeneder. In Österreich gibt es gerade einmal 200 Hektar davon. Gleich vorweg: Der Rote Veltliner ist ein Weißwein. Im Gegensatz zum Grünen hat er weniger Säure, trinkt sich milder und besticht durch seine Fruchtigkeit. Ein Wein zum Panierten, würde ich meinen. Ich hab den 2015er getrunken, weil bekanntlich Superjahrgang. Wie der Pfaffi ursprünglich vom Weinviertel an den Wagram gekommen ist, ist nicht so super. Winzer Franz Anton Mayer ist nämlich jung gestorben. Pfaffeneder und Kompagnon haben das Weingut gepachtet und halten den Namen Franz Anton Mayer in Ehren.

Weingut Franz Anton Mayer, Roter Veltliner 2015, erhältlich unter shop.diepresse.com

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren Facebook Twitter Pinterest
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode

>>>
Schwer lesbar? Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

Lesen Sie mehr

  • Lokal-Kolorit: Restaurant Amador

    Für Schaum geboren? Amador neu.
  • Frau Wlaschek in der Spelunke

    Monika Wlaschek, die Enkelin des Billa-Gründers, eröffnet mit Werner Helnwein nach dem Klee am Hanslteich nun ein Lokal am Donaukanal.
  • CreativeClass Wien: Markta

    Ihr Blog "Eingebrockt & Ausgelöffelt" erreicht schon länger ein größeres Publikum. Nun wollen Theresa Imre und Anna Zora mit Markta, einer Vermarktungs-Plattform für landwirtschaftliche Produkte, durchstarten. Das Crowdfunding läuft.