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Im Keller: Sauvignon blanc 2016

10.05.2017 | 17:18 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Stachelbeeren.

Bild: (c) Beigestellt 

„Mein Vater hat immer so gern Stachelbeeren gegessen“, erzählt Bertold Salomon. Wir unterhalten uns gerade über seinen neuseeländischen Sauvignon blanc. Der 2016er ist jetzt richtig aus sich herausgegangen. Und so reifes Stachelbeerenaroma gab es in Salomons Kindheit nicht. Gemeinsam mit dem Önologen Christopher Andrew macht der Kremstaler Winzer einen sehr exotischen, ausdrucksstarken neuseeländischen Weißwein. Der Wein kommt aus Marlborough. Der Boden ist eine Mischung aus Chateauneuf-du-Pape und Kremstal, erzählt Salomon. Also faustgroße Schottersteine und Löss. In Neuseeland wurde der 2017er übrigens vor wenigen Tagen geerntet. Im Vergleich zum kühlen Jahr 2016 ist 2017 eher ein Problemkind. Regen während der Ernte. Hingegen bahnt sich in Australien heuer ein toller Jahrgang an. Auch dort hat Salomon bekanntlich eine Dependance. Für Bertold Salomon ist quasi das ganze Jahr kurz vor oder nach der Ernte. Stachelbeeren hat er als Kind übrigens gehasst. Mittlerweile mag ­ er sie, zumindest in Form eines Sauvignon blanc.
Salomon & Andrew, Sauvignon blanc 2016, 17,50 Euro bei Wein & Co, www.weinco.at

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