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Im Keller: Riesling Pfaffenberg Selection 2014

07.06.2017 | 15:17 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Designated Survivor.

Bild: (c) Beigestellt 

Ich gebe zu, ich zieh mir mitunter US-Fernsehserien rein. Auf Netflix. Jetzt ist „Designated Survivor“ dran. Mit Kiefer Sutherland als US-Präsident Tom Kirkman. Vor wenigen Tagen wär ich fast vom Sofa gefallen. Da wird Senator Jack Bowman, Kirkmans Gegenspieler, von seinem Sekretär mit folgendem Satz gebrieft: „Der Botschafter ist ein Riesling-Fan, ich habe einen Emmerich Knoll bereitstellen lassen.“ Im englischen Original ist sogar vom Jahrgang 2014 die Rede. Also ich ruf sofort den Knoll an und frage ihn: „Wie kommt Ihr Wein in diese amerikanische Serie?“ - „Ich weiß es nicht“, hat er geantwortet. Was er aber weiß: Er hätte dem Senator einen Riesling Pfaffenberg Selection 2014 empfohlen. Der 2014er sei ja völlig zu unrecht als eine Art „Unfalljahrgang“ abgekanzelt worden, sagt der Wachauer Winzer. Es war kein großes Jahr, wer aber im verregneten Herbst Nerven bewahrt und sauber gearbeitet hatte, erhielt einen konzentrierten, knackigen, mittelschweren Riesling. Es gibt also auch vom 2014er den einen oder anderen „Designated Survivor“. Der Riesling Pfaffenberg von Knoll ist einer davon.

Weingut Knoll, Riesling Pfaffenberg Selection 2014, 30 Euro ab Hof, www.loibnerhof.at

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