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Im Keller: Verjus Frizz 2016

13.06.2017 | 14:21 |  Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Gesundheitskolumne.

Bild: (c) Beigestellt 

Franziska Fischer holt weit aus und beginnt die Geschichte so: „Ein Freund meines Vaters hat uns eines Tages aus Persien einen Traubensaft mitgebracht.“ Diesen Traubensaft nennt man Verjus, der ist mittlerweile in der Wein-Schickeria in aller Munde. Zunächst haben ihn die Fischers vor allem als Essig- und Zitronenersatz in ihrem Heurigen in Sooss verwendet. Wenn‘s richtig heiß war, hat man sich einen Schuss Verjus aufgspritzt genehmigt - quasi als Soda-Zitron-Ersatz. Und aus dieser gspritzten Idee wurde schließlich Christian Fischers Verjus Frizz, ein frischer, frecher, fruchtiger, aber vor allem antialkoholischer Frizzante. „Anfangs haben wir nur wenige Flaschen abgefüllt“, erzählt Franziska Fischer. Das war vor fünf Jahren. Längst ist der Verjus Frizz ein Topseller. Der 2016er wurde aus unreifen Rotweintrauben gemacht. Er schmeckt nicht nur erfrischend, er soll auch sehr gesund sein. Ich wiederhole: Sehr gesund! Kein Alkohol und auch keine Säure. Verjus ist basisch. Sodbrennen völlig ausgeschlossen. Das wird heuer ein Sommer mit kühlem Kopf und ruhigem Magen. Sonnenschutz nicht vergessen!

Weingut Fischer, Verjus Frizz 2016, 9,90 Euro in der „Presse“-Edition. shop.diepresse.com

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