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Im Keller: Domaines Kilger

12.01.2018 | 09:40 |  Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Der „Ried Königsberg 2015“, ein spannender und fordernder Rotwein.

Bild: (c) Beigestellt 

Der Weg von Bayern ins Südburgenland führt über Rumänien. Zumindest gilt das für Hans Kilger. Der Münchner Steuerberater und Unternehmer hatte nach der vergangenen Finanzkrise die Nase voll von Aktien und Co. Er investierte in die Landwirtschaft. Bisons in Rumänien, Wein in Österreich. Vergangenes Jahr stieg er bei Uwe Schiefer ein. Gemeinsam wollen sie das Weingut am Eisenberg im Südburgenland ausbauen. Schiefer macht weiterhin seine Granaten, darüber hinaus verantwortet er die Rotweine der Domaines Kilger.

Womit wir beim Blaufränkisch „Ried Königsberg 2015“ wären. Weine vom Königsberg trinken sich härter als jene vom Eisenberg, das liegt am Kalkgestein. Ansonsten ist es ein feingliedriger, sehr salziger, spannender und fordernder Rotwein. Uwe Schiefer eben. Der Wein braucht große Gläser, Luft und sollte etwas gekühlt serviert werden. Spannend sind übrigens auch die Weißweine der Domaines Kilger. Bereits seit drei Jahren macht Kilger gemeinsame Sache mit Christian Reiterer aus der Weststeiermark. Andere sammeln Weine, Hans Kilger sammelt Winzer.

Domaines Kilger, Blaufränkisch „Ried Königsberg 2015“, 30 € bei www.domaines-kilger.com

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