Hermès und Margiela: Der Mythos des unsichtbaren Meisters

Marina Faust
Bild: Marina Faust

Vielleicht hat Martin Margiela genau das geschafft, was er stest erreichen wollte: dass der Fokus ganz auf seiner Arbeit, auf seinen Schöpfungen liegt, nicht auf ihm als Designer, als Person. Seine Denkschule ist im Moment auf den Laufstegen hochpräsent, kein anderer Designer wird so stark zitiert wie er; es scheint, als ob Margiela mit seiner radikalen Dekonstruktion der Mode und all ihrer althergebrachten Standards eine ganze Generation geprägt hat.

Margiela trennte sich 2009 von seiner Maison Martin Margiela (die seit 2014 von John Galliano kreativ angeführt wird - wohl als Person das absolute Gegenstück zu Margiela, der keine Einzelinterviews gab und stets das Designteam als großes, ganzes "Wir" sprechen ließ) - und widmet sich seither offenbar der Malerei. Für das Modemuseum in Antwerpen, jener Stadt, in der auch seine eigene Karriere begann, entwickelte Margiela eine Ausstellung seiner Arbeiten mit: "Margiela. The Hermès Years" stellt Kreationen des Meisters für das Modehaus Hermès von 1997 bis 2003 und für seine eigene Maison gegenüber.

(Bild: Maison Martin Margiela, Frühling/Sommer 1996)

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