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Schauplätze: Auktionswoche

08.11.2016 | 15:05 |  von Johanna Hofleitner (Die Presse - Schaufenster)

Der November ist traditionsgemäß ein starker, veranstaltungsreicher Monat für den Kunstmarkt.

Bild: (c) Capogrossi 

Mit der Art & Antique Hofburg und der Wikam, die mit dem Palais Ferstel und dem Palais Niederösterreich gleich an zwei geschichtsträchtigen Schauplätzen stattfindet, biegen die beiden längst dauernden Wiener Kunst- und Antiquitätenmessen in ihr zweites (Schluss-)Wochende ein. Zu den Höhepunkten der Wikam zählt diesmal neben einer großformatigen „Noli me tangere!“-Darstellung des Brueghel-Enkels Jan II (Kunsthandel Zöchling) vor allem die Sparte antike Teppiche, der auch die Sonderausstellung „Taschen der Jaff-Kurden“ mit Exponaten aus einer niederländischen Privatsammlung gewidmet ist (bis 13. 11.). Auf dem Auktionssektor bereitet sich derweil das im Kinsky auf seine 114. Kunstauktion vor. Mit der „Vienna Art Week“ gibt deren Mitveranstalter Dorotheum diesmal ein starkes Zeichen in Richtung Gegenwartskunst. Entsprechend bilden die Sparten Zeitgenössische Kunst und Klassische Moderne Schwerpunkte der aktuellen November-Auktionswoche. Namen wie Uncini, Accardi, Capogrossi (Bild), Bonalumi, Castellani weisen einmal mehr auf eine starke Präsenz der italienischen Avantgarde hin. Zu den Toplosen der Klassischen Moderne zählen Chagall, Balla, Klee, Arp, De Chirico.

Dorotheum. Auktionswoche (1010 Wien, Doro­theergasse 17, 21.–25. 11.; Besichtigung: ab 12. 11.)

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