Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren

Schauplätze: „Durchatmen“

03.02.2017 | 09:19 |  von Johanna Hofleitner (Die Presse - Schaufenster)

Die Galerieroutine bürsten zwei ungewöhnliche Fotoveranstaltungen gegen den Strich.

Bild: (c) Regina Anzenberger 

Unter dem Titel „Durchatmen“ kündigt die Anzenberger Gallery ihre nächste Ausstellung an. Faktisch setzt Regina Anzenberger damit aber einen Schritt, der vielleicht mehr Mut verlangt als viele der Projekte, die sie in 26 Jahren Galerie- und Agenturtätigkeit realisiert hat: Die Fotogaleristin gewährt Einblick in ihr eigenes künstlerisches Schaffen. Fotografie spielt darin, nicht überraschend, eine zentrale Rolle, sowohl in analoger als auch digitaler Form. Regina Anzenbergers motivisches Interesse gilt dabei vor allem Verdichtungen, wie sie sich in der Natur finden, Büschen, Baumformationen, aber auch Gestrüpp oder Lianengewirr. Sparsame Überzeichnungen, Schriftelemente und Materialcollagen verweisen auf die Herkunft des Werks aus der experimentellen Malerei. Fotokunst für alle zeigt die Christine-König-Galerie in Form einer Präsentation der neuen, von Margherita Spiluttini gestalteten 80-Cent-Briefmarke. Ganz in Schwarz-Weiß ist sie ein Paradebeispiel für Spiluttinis präzise Beobachtung der Überformungen der Natur durch den Menschen mittels Bauten und Architektur (1040 Wien, Schleifmühlgasse 1A; 8. 2. um 18 Uhr).

Anzenberger Gallery. „Durchatmen“ (1100 Wien, Absberggasse 27; 9. 2.–1. 4.).

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren Facebook Twitter Pinterest

Mehr zum Thema:

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode

>>>
Schwer lesbar? Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

Lesen Sie mehr

  • Erwin Wurm: „Wir sind ein Pensionistenverein“

    Reisen, Migration und Gewalt sind derzeit die Themen, die den Künstler Erwin Wurm in seinen Werken beschäftigen. Was er über Migration denkt und wann er „auf die Barrikaden gehen würde“, erzählte er der „Presse am Sonntag“.
  • Weißes Haus ignoriert auf Facebook einzigen First Husband

    Online-Nutzer werfen der Trump-Administration Homophobie vor: In einem Posting erwähnte das Weiße Haus den Ehemann von Luxemburgs Premier nicht.
  • Michael Fassbender: „Nicht alles ernst nehmen!“

    Der irisch-deutsche Schauspieler Michael Fassbender ist im Mai mit dem Melodram „Song to Song“ sowie einer „Alien“-Fortsetzung in die Kinos gekommen. Der „Presse am Sonntag“ verrät er, wie er auf dem Motorrad abschaltet – und dass er Anbiederung nicht mag.