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Die Ich-Pleite: Frustessen

30.03.2018 | 11:42 |  Annemarie (Die Presse - Schaufenster)

Ich wollte schon seit längerer Zeit ein paar Kilos loswerden, die ich seit dem Vanillekipferl-Frustessen auf der Büroweihnachtsfeier mit mir herumtrage.

Bild: (c) Carolina Frank 

Vor Weihnachten ist es sich leider nicht mehr ausgegangen, weil da waren mehr Tage mit Weihnachtsfeiern als ohne Weihnachtsfeiern. Und immer sind ein paar Vanillekipferl-Frustessensgründe auf zwei Beinen dabei gewesen. Über Weihnachten haben die Vanillekipferl-Kilos noch ein paar Kollegen dazubekommen. Dafür wollte ich im Jänner ein, zwei Wochen fasten. Leider ist dann die Grippewelle dazwischengekommen. Ich war zwar persönlich nicht involviert, aber nur, weil ich aus Angst vor den Viren die Wohnung kaum verlassen habe. Blöd ist nur, dass man dann ein bisschen isoliert ist. Ich möchte nicht sagen: Die einzige Gesellschaft war der Nachmittagskuchen, weil das stimmt nicht, es hat auch noch das Feierabend-Achtel gegeben.

Und dann noch hin und wieder ein paar "Jetzt ists auch schon egal"-Faschingskrapfen. Trotzdem hätte ich 100-prozentig bei der Fastenzeit mitgemacht, wenn heuer der Februar nicht gar so grau in grau gewesen wäre. Und der März nicht gar so winterlich, sodass man wenigstens auf der Essensseite ein bisschen Frühling einkehren lassen wollte (Frühlingsrollen, gebackenes Gemüse, Erdbeeren mit Schlag). Außerdem hat mir DPD vergangene Woche meinen Bürosessel inklusive Schoko-Trostpflaster fürs lange Warten geliefert. Dabei wäre der Sessel nie angekommen, wenn mir nicht die nette Dame von der Marketingabteilung geholfen hätte. Weil mit der falschen Adresse hat auch das beste Lieferservice keine Chance. Aber ab heute bin ich bei der Fastenzeit dabei! Ich freu mich richtig darauf! Schade, dass nur mehr ein Tag übrig ist!

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