Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren

Dorotheum: „Auktionswoche“

06.04.2016 | 13:12 |  von Johanna Hofleitner (Die Presse - Schaufenster)

In der April-Auktionswoche des Dorotheums liefern sich große Namen der europäischen Kunstgeschichte einen Schlagabtausch.

Bild: (c) Dorotheum 

In der April-Auktionswoche des Dorotheums liefern sich gleich am ersten Abend große Namen der europäischen Kunstgeschichte einen Schlagabtausch, darunter Luca Giordano, Johann Georg Platzer, Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Pieter Brueghel II. Das kunsthistorisch bemerkenswerteste Los und preislich absoluter Spitzenreiter ist ein Gemälde aus der Werkstatt von Hans Memling (1430/40–1494). Seine „Geburt Christi“ (Bild) startet mit einem Schätzwert von 1,2 bis 1,8 Millionen Euro. Dicht darauf folgt die „Winterlandschaft mit Vogelfalle“ (700.000 bis 900.000 Euro) von Pieter Brueghel d. J. Nach den Antiquitäten und Juwelen steht am dritten Abend mit dem 19. Jahrhundert noch einmal die Malerei im Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt bilden Sujets der Grand Tour, etwa eine Rom-Vedute der Stimmungsimpressionistin Tina Blau, ein Seestück von Ivan Constantinowich Aivazovsky, dazu Werke von Rudolf von Alt, Petter u. a.

Dorotheum: „Auktionswoche“ (1010 Wien, Dorotheergasse 19.–21.April; Vorbesichtigung: ab 9. 4.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Artikel drucken Artikel versenden Artikel kommentieren Facebook Twitter Pinterest
Meistgelesen

    Mehr zum Thema:

    Als Gast kommentieren

    ...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

    *... Pflichtfelder

    Sicherheitscode

    >>>
    Schwer lesbar? Neuen Code generieren

    Verbleibende Zeichen

    Lesen Sie mehr

    • Die Ich-Pleite: Leidgenossen

      Ob etwas Lärm ist oder nicht, liegt bekanntlich im Ohr des Belauschers.
    • Hörspiele: Wort & Ton

      Hauptsache, es ist für die Ohren: Das Hörspiel ist eine offene Kunstform für viele Zugänge und Experimente. Ein Streifzug durch die Szene in Wien zeigt das deutlich.
    • Randerscheinung: Es geht ihm gut

      Nicht nur der mittlere Sohn ist für fünf Monate in ein unbekanntes Land aufgebrochen, sondern irgendwie auch wir, die wir daheimgeblieben sind.