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5531R: Patek Philippes Weltzeituhr mit Minutenrepetition

09.04.2018 | 11:08 |  Alexander Pfeffer (Die Presse - Schaufenster)

Patek Philippe versteht es wie keine andere Manufaktur, komplizierte wie kunstvolle Uhren herzustellen. So auch die gerade in Basel vorgestellte Weltzeit-Minutenrepetition.

Patek Philippe hat einen Zeitmesser geschaffen, der auf der ganzen Welt die Ortszeit erklingen lässt. / Bild: Beigestellt 

Patek Philippe war bei der gerade zu Ende gegangenen Baselworld tonangebend. Und zwar mit der "Referenz 5531R". Hinter diesem Zahlencode verbirgt sich ein Zeitmesser, der auf der ganzen Welt die Ortszeit erklingen lässt. "Diese Kombination ist in der Uhrmacherei bisher einzigartig und hat uns bei der Entwicklung mehrere Jahre Kopfzerbrechen bereitet", erklärte Patek-Philippe-Präsident Thierry Stern dem "Manager Magazin".

Weltpremiere feierte die "5531R" als Special Edition übrigens vergangenen Sommer auf der großen Markenausstellung in New York, nun wird sie Bestandteil der ständigen Kollektion. Die Innovation der Weltzeit-Minutenrepetition: Sie lässt im Gegensatz zu allen anderen Uhren dieses Typs nicht die gleichbleibende Heimatzeit, sondern die jeweilige Ortszeit erklingen, die ihr Besitzer mithilfe des Zeitzonendrückers schnell und unkompliziert eingestellt hat.

Beigestellt Für jedes Zifferblatt braucht der Emaillekünstler fast zwei Wochen.Für jedes Zifferblatt braucht der Emaillekünstler fast zwei Wochen. / Bild: Beigestellt 

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Möglich macht dies das neue automatische Uhrwerk Kaliber R 27 HU. Nicht weniger als 462 Einzelteile braucht es für dieses Kunststück, das komplett in den Haute-Horlogerie-Ateliers der Manufaktur gefertigt wird. Weiters bemerkenswert: Die mitteleuropäische Zeitzone wird hier durch Genf repräsentiert eine Referenz auf das Zifferblatt. Zu sehen ist dort das Lavaux-Weinbaugebiet am Genfersee, das zum Welterbe der Unesco zählt. Allein für jedes dieser Cloisonn -Zifferblätter braucht der Emaillekünstler fast zwei Wochen. Den Preis der Uhr gibt es bis jetzt nur auf Anfrage, er soll jedoch bei circa 500.000 Euro liegen.

 

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