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Im Keller: Burgunder

23.02.2017 | 10:08 |  von Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

So einen französischen Burgunder trifft man hierzulande selten.

Bild: (c) Beigestellt 

Der Herrenhof Lamprecht in der Südoststeiermark hat schon einiges erlebt. Ursprünglich diente er als Gutshof des Stifts Vorau, wurde dann im Zuge der Bauernbefreiung 1848 ein Bauernhof. „Mein Urgroßvater kam bei einer Wallfahrt nach Mariazell hier vorbei, sah, dass der Hof zum Verkauf stand, und kaufte ihn“, erzählt Gottfried Lamprecht. Lamprecht übernahm 2007 den Hof. „Ohne einen einzigen Rebstock“, betont er. Sein Vater konzentrierte sich auf Obstbau und Forstwirtschaft. Doch der Sohn besuchte die Weinbauschule in Klosterneuburg. „Dort wurde ich verdorben“, scherzt Lamprecht. Von null baute er ein Weingut auf. Das Ergebnis ist imposant. Womit wir beim Weißen Burgunder Sand & Kalk 2015 wären. Ich hoffe, Lamprecht ist mir nicht böse, wenn ich behaupte: So einen französischen Burgunder trifft man hierzulande selten. Dem Winzer geht es nämlich darum, dass man schmeckt, woher der Wein kommt. In dem Fall vom Buchertberg. Die Weine werden in 300- und 600-Liter-Holzfässern gelagert. Biologischer Weinbau sowieso. 50 Prozent des Holzes für die Fässer kommen aus dem eigenen Wald.

Herrenhof Lamprecht, Weißer Burgunder Sand&Kalk 2015, 11 Euro bei Weinshop Wagner

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