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Im Keller: Blaufränkisch Dürrau

13.04.2017 | 17:22 |  Gerhard Hofer (Die Presse - Schaufenster)

Wenn Weinfreunde Horitschon sagen, denken sie an die Lage Dürrau.

Blaufränkisch Dürrau 2012 / Bild: Weingut Anton Iby 

Dürrau. „Es ist eine der wenigen Weltklasselagen, die wir haben“, sagt Anton Iby. Blaufränkisch Dürrau ist also eine Institution. Kein Wunder, dass die Lage im Laufe der Zeit zur Großlage mutiert ist. Dürrau bürgt schließlich für Qualität. Wenn Iby seinen Blaufränkisch Dürrau 2012 beschreibt, spricht er vom „Herzstück“ der Lage Dürrau. Die ist winzig, knapp zehn Hek­tar groß und weist einen hohen Eisengehalt auf. In Verbindung mit dem kühlen Tonboden entstehen hier Rotweine mit einem schönen Säurebogen. „Hitze ist kein Problem“, sagt Iby. Und deshalb sei Dürrau in Anbetracht des Klimawandels ein Zukunftsgarant für den ganzen Weinort. Sein Blaufränkisch Dürrau reifte drei Jahre im kleinen und großen Eichenfass. „Es ist der letzte Jahrgang aus den 1955 ausgepflanzten Reben“, sagt Iby. Nach der Ernte wurde diese Parzelle gerodet und neu bepflanzt. Auch das macht diesen Wein so besonders. Kein Wunder, dass er bei der Sommelier-Europameisterschaft von 8. bis 13. Mai in Wien kredenzt wird. (Näheres zur EM unter sommelierunion.at)


Weingut Anton Iby, Blaufränkisch Dürrau 2012, 38,35 Euro ab Hof www.iby.at

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