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"Melania Trump - D&G-Woman, thank you!"

05.01.2017 | 12:35 |   (DiePresse.com)

Weil Designer Stefano Gabbana ein Bild der zukünftigen US-First Lady postete, erntet er scharfe Kritik von Donald Trumps Gegnern.

Stefano Gabbana und Domenico Dolce / Bild: Reuters 

Das italienische Modehaus Dolce&Gabbana (D&G) hat sich den Ärger der Kritiker des designierten US-Präsidenten Donald Trump eingehandelt. Der Grund: Designer Stefano Gabbana postete auf dem Online-Fotodienst Instagram ein Bild der künftigen First Lady Melania Trump in einem schwarzen Kleid der renommierten Modemarke. Nun drohen Trump-Gegner mit Boykott von D&G.

"Melania Trump - D&G-Woman, thank you!", schrieb Gabbana laut der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Donnerstag unter dem geposteten Bild. Und weiter: "Es war eine Überraschung für mich, als ich auf einer englischen Webseite ein Bild Melanias in einem unserer Kleider gesehen habe. Ich weiß nicht einmal, wo sie es gekauft hat, ob in einem unserer Geschäfte oder in einem Kaufhaus."

@corriere ❤️❤️❤️❤️❤️

Ein von stefanogabbana (@stefanogabbana) gepostetes Foto am

Das hat den Trump-Gegnern weniger gefallen. "Schämen Sie sich nicht, eine Frau wie Melania zu unterstützen?", hieß es in einigen Kommentaren auf Instagram. Andere User des Fotodiensts versicherten, sie würden nie wieder D&G-Kleider kaufen. Gabbana wehrte sich umgehend gegen diese Kritik. "Ich bin kein US-Bürger, und ich bewerte nicht die Menschen anhand ihrer politischen Ansichten. Melania Trump ist die Ehefrau des Präsidenten, und das genügt mir", erklärte der Designer. Die künftige First Lady kann sich somit zumindest über die zweite Unterstützung eines prominenten Labels freuen. Bisher zeigte sich nur Tommy Hilfiger solidarisch.

Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten hatten einige Modelabels aus Protest angekündigt, die Familie Trump nicht einkleiden zu wollen. Die französische Designerin Sophie Theallet, die mehrere Kleidermodelle für die scheidende First Lady Michelle Obama schneiderte, rief aufgrund der "rassistischen, sexistischen und fremdenfeindlichen Rhetorik" im Wahlkampf zum Boykott auf.

(APA)

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